Kleidung als Erkennungsmerkmal in Rom

& das Prinzip der visuellen Identität in einem erweiterten Kontext

Woher kommt die Tunika und wodurch lassen sich in einem solchen Universalkleidungsstück Rückschlüsse auf den Träger ziehen? Gibt es vergleichbar omnipräsente Beispiele in moderner Kleidung? Dieser Vortrag wird präsentiert von Prof. Dr. Martina Steinmetz-Taylor, Professorin für Gestaltungspraxis an der Universität Paderborn.

Vortrag
Für Erwachsene

Termine: So. 28.06. 15:30 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 € | kostenfrei für Museumsvereinsmitglieder

Die strenge Kleiderordnung der Römer ermöglichte es, das Gegenüber sofort einzuordnen. Welche Atribute aus den Gestaltungsbereichen von Kleidung, der Form, der Farbe und dem Material sind das und was wäre wenn hier das Prinzip von Gottfried Kellers ‘Kleider machen Leute’ angewendet werden würde - können die narrativen Aspekte neu gemischt werden, um eine andere persönliche Geschichte zu erzählen?
Lässt sich ein solches ‘Schubladendenken’ auch zu anderen historischen Zeiten feststellen und wie lesen, interpretieren und bewerten wir in der heutigen Zeit unsere Mitmenschen anhand ihrer Kleidung und wie fließt der moderne Gedanke des freien, selbst gestalteten Lebens ein in die Wahl der Mode?

Die Veranstaltung nimmt diese Fragen in den Blick und lädt dazu ein, über Kleidung als Mittel sozialer Identität – damals wie heute – nachzudenken.

Der Fachvortrag wird durch den Museumsverein Hamm e.V. gefördert

mit Prof. Dr. Martina Steinmetz-Taylor, Professorin für Gestaltungspraxis an der Universität Paderborn

 

© VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land gGmbH Museum & Park Kalkriese

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