Familienführung & Kurzlesungen

Flüsse, Feuer, Fördertürme - Hamm schreibt Stadtgeschichte

Der Hammer Museumstag ist Familientag! Neben freiem Eintritt in die Dauerausstellungen und ermäßigtem Eintritt in die aktuelle Sonderausstellung im Oberlichtsaal erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Im Anschluss an eine Familienführung gibt es ein kreatives Mitmachangebot oder Kurzlesungen – ebenfalls kostenfrei.

Sonstiges
Für Familien

Termine: So. 04.10. 14:00 Uhr

Teilnahmegebühr: kostenlos

14:00-15:00 Uhr | Öffentliche Familienführung durch die Dauerausstellung

Die Großstadt Hamm ist eine Stadt mit starken Wurzeln und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Gegründet im Jahr 1226, als Graf Adolf von der Mark die politischen Flüchtlinge aus Nienbrügge als erste Bewohner in einem Landwinkel zwischen Lippe und Ahse ansiedelte. Diese Winkel hießen im Mittelalter „Ham“, und so kam die Stadt an ihren Namen. Im Jahr 2026 feiert die Stadt Hamm ihr 800-jähriges Stadtjubiläum.

Das Stadtbild Hamms wurde immer wieder durch Stadtbrände verändert. Auch in dieses Kapitel der Hammer Stadtgeschichte gibt die öffentliche Führung interessante Einblicke.
Mit dem Anschluss an das Schienennetz der Köln-Mindener-Eisenbahn im Jahr 1847 wurden große Industriebetriebe auf Hamm aufmerksam und siedelten sich hier an. Das erste große Bahnhofsgebäude wurde 1860 eingeweiht.  
Zur Hamme Stadtgeschichte zählt auch die spannende Geschichte "der Kneipen" und ihrem Bedeutungswandel im Laufe der Zeit.
Ein weiterer Aspekt, der zur nachhaltigen Veränderung des Stadtbildes beigetragen hat, war die Ansiedlung der Zechen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bis heute findet man im Hammer Stadtgebiet noch viele „Denkmale“ an die Bergbaugeschichte: So ist z.B. auf dem Areal der ehemaligen Zeche Radbod ein attraktives Kulturrevier entstanden, durch den ehemaligen Förderturm weithin gut erkennbar. Aus der ehemaligen Zeche Maximilian ist die Stadt mit dem Maximilianpark und dem Glaselefanten um eine weitere Attraktion reicher geworden.
Die Tatsache, dass Hamm eine Stadt am Wasser ist, rückt ebenfalls seit Jahren immer mehr in den Fokus für Freizeit und Naherholung. So wurde mit dem „Erlebnisraum Lippeaue“ ein attraktives Naherholungsgebiet in Wohnnähe mit hohem Freizeitwert geschaffen.

So hat sich die Stadt Hamm, die im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört wurde, mittlerweile zu einer interessanten Stadt mit Zukunft gewandelt.


15:00-17:00 Uhr | Kunterbunte Herbstgeschichten - Kurzlesungen für Kids ab 4 Jahre

Es ist wieder Vorlesezeit im Gustav-Lübcke-Museum - alle Kids ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen, sich in die bunten Sitzsäcke zu kuscheln und altersgerechten (Kurz-)Geschichten zu lauschen. 

In kurzen Erzählsets können an diesem Nachmittag Kinder ab 4 Jahren kurzweiligen Geschichten und Erzählungen rund um das Thema Herbst lauschen. Mitten im Museum, auf bunten Sitzsäcken - das ist eine ganz besondere Atmosphäre. So lange die Aufmerksamkeit reicht - man kann nach Herzenslust dabei bleiben oder auch jederzeit wieder gehen.

Es liest die Lesewelt Hamm e.V.

Blick in die stadtgeschichtliche Sammlung, Foto: René Golz

Blick in die stadtgeschichtliche Sammlung, Foto: René Golz