Jessica Maria Toliver

Gespräch mit der Künstlerin & Museumsdirektor Thomas Schmäschke

"In meinem Dialog mit dem Werkstoff Papier arbeite ich mit gezeichneten, vorgefundenen oder manipulierten Strukturen, die ich in Papierschnitte und Zeichnungen einfließen lasse.
Im fortgeführten Arbeitsprozess entstehen so zum Teil raum- und wandfüllende Installationen sowie skulpturale Objekte." (J.M. Toliver)


Für Familien

Termine: So, 25.09. 11:30 Uhr

Dauer: 1 Std.
Teilnahmegebühr: kostenfrei

Im Laufe der Auseinandersetzung erlebt Toliver Papier immer mehr als starke, durchlässige, fragile, aufnehmende, fordernde und überraschende Persönlichkeit; als einen atmenden Organismus, der mit ihr in eine intuitive Kommunikation tritt und dem sie nicht müde wird zuzusehen, zu -hören
und der sie einlädt, ihn bildnerisch zu formen.

Im Gespräch mit Museumsdirektor Thomas Schmäschke wird die Künstlerin Jessica Maria Toliver über ihre vielschichtigen, konzeptionellen Werkzyklen ebenso sprechen wie über ihre raumorientierten Holz- und Videoinstallationen. Über die Gegensetzlichkeiten des Materials - grob, archaisch, aber auch filigran, zerbrechlich - wobei die Authentizität und Reaktion des Materials im Fokus steht. 

"So untersuche ich in meinem aktuellen Zyklus „sixteen days of recording water“ unterschiedliche Papiere unter Hinzunahme verschiedener Flüssigkeiten: die künstlerische Formung reduziere ich hier radikal auf vorgefundenes Material und intuitiv- rhythmischen Gestus, füge meinem Papier teilweise kleinste homöopathische Dosen verschiedener Informationen zu und beobachte seine Reaktion sowohl auf chemischer als auch abstrahierter (Gestaltungs-)ebene." (J.M. Toliver)

© Tim Kaszik

© Tim Kaszik